Tauben
Sie gelten als Friedensboten, sind inzwischen leider aber auch ein Problem in unseren Städten.
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Tauben bevölkern heute immer häufiger die Städte. Sie haben Nistplätze in großen
Gebäuden, von Wohnhäusern bis zu Produktionshallen, unter Brücken, usw.
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In Gärten, Parks, Häusern, Terassen, auf Firmengeländen, auf unseren Autos finden wie
Taubenkot. Die Beseitigung dieser Schäden bzw. Verschmutzungen ist lästig und mit hohen Kosten
verbunden. Hausverwaltungen, Behörden, Betrieben - allen geht es ähnlich.
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Wie kann man einer "Taubenplage" Herr werden? Fütterungsverbote können das
Stadttauben-Problem nicht lösen. Nicht tierschutzgerechte Abwehrsysteme (Fangnetze, Elektroschocker)
verlagern nur das Problem.
Erfolgreich ist vielmehr die Kontrolle - Stichwort Eieraustausch, Augsburger Modell
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Nützliche Informationen zu diesem Thema
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BILD-ARTIKEL VOM 08.07.2010:
Stoppt dieser Turm den Tauben-Terror?
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Eröffnete den Tauben-Turm: Ordnungsbürgermeister Martin Schairer (57, CDU)
Taubenplage in der City. Die Viecher kreisen über Lebensmittel-Auslagen, koten auf Passanten und gurren so laut, dass Anwohner nicht schlafen können.
Im Ordnungsamt warnt Karl-Christian Knapp: „Die Plage wird immer schlimmer. Bei uns gehen täglich Beschwerden ein.“
Jetzt setzt die Stadt ein neues Mittel gegen die rund 3000 Plagegeister ein. Stoppt ein Turm den Terror aus der Luft?
Der acht Meter hohe Taubenschlag im Stadtgarten (Max-Kade-Weg) bietet Platz für 120 Tiere! Tierschutzverein-Chefin Angelika Schmidt-Straube (55):
„Wir füttern die Vögel, sie werden sesshaft, sind dann von der Straße weg.“
Der geniale Trick: Ehrenamtliche Helfer tauschen regelmäßig Tauben-Eier gegen Plastik-Attrappen aus. Die Vögel brüten auf den falschen Dingern,
vermehren sich nicht.
Der Eier-Tausch funktioniert auch schon in kleineren städtischen Taubenschlägen am Hauptbahnhof, auf dem Parkhaus Mühlgrün (S-Cannstatt) und im Dachstuhl
der Leonhardskirche (S-Mitte). So soll die Taubenpopulation um die Hälfte auf 1500 verringert werden.
260 Tauben leben mittlerweile in den Schlägen, 500 Eier wurden schon eingesammelt. Schmidt-Straube fordert: „Wir brauchen zehn weitere Schläge und Türme.“
Das Ordnungsamt plant jetzt einen weiteren Taubenschlag auf der Rathausgarage.
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